Gehört diakonisch aktiven Gemeinden die Zukunft?

Unter diesem Titel fand am 2. Novemberg in STuttgart Zuffenhausen eine Veranstaltung der „Denkfabrik. Forum für Menschen am Rande“ statt (siehe denkfabrik.neuearbeit.de). Heinzpeter Hempelmann, wissenschaftlicher Direktor des Tangens-Instituts für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung, hielt das Einführungsreferat (die Powerpointpräsentation kann herunter geladen werden über die homepage von Prof. Hempelmann: heinzpeter-hempelmann.de). Er machte deutlich, wie schwierig, ja prekär es ist,

  • über das prekäre Milieu zu reden,- zumal dann, wenn Betroffene da sind. Wie reden wir nicht nur übereinander, sondern miteinander?
  • vom prekären Milieu zu reden. Ist diese Qualifikation als „prekär“ nicht schon eine Diskriminierung der betreffenden Menschen? Oder ist es ein offenbar notwendiger Impuls, endlich wahrzunehmen, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft unter Umständen leben müssen, die nicht zumutbar sind? Müssen wir nicht von „prekär“ reden, um nichts zu beschönigen? Immerhin sind die Personen, die nach dem SINUS-Milieu-Modell dem Prekären Milieu zugeordnet werden, die einzigen, die ihre Lebenswelt unbedingt verlassen wollen;
  • die Ekelschranken und Distinktionsgrenzen hinüber und herüber zu artikulieren. Für postmateriell geprägte Christen verkörpern PRE nicht selten all das, was man als Christ nicht sein kann und sein soll (politisch, ökologisch, musikalisch, körpersprachlich, geschlechterspezifisch). 
  • Eine am Wort, an der Kognition, an Bildung orientierte protestantische Kirche steht zudem Menschen gegenüber, die zu solchermaßen geprägten Lebensräumen kaum einen Zugang finden können. Es wurde deutlich: Eine kognitiv bestimmte Kommunikationsweise schließt ebenso ein, wie andere aus. Kirche muss sich kommunikativ und von ihren Gemeinschaftsformaten her breiter aufstellen;
    • Menschen, die wir dem Prekären Milieu zuordnen, in Kirche beheimaten zu wollen. So ist Kirche soziokulturell für die Betroffenen primär der Ort, in dem man empfindet: „Hier gehöre ich nicht hin.“
  • die vorhandenen Distinktionsgrenzen einfach überschreiten zu wollen und eine Integration der prekären Lebenswelt in die meist bürgerlich-traditionsorientiert bestimmten Lebenswelten der durchschnittlichen Kirchengemeinden anzustreben. Müsste Kirche nicht bereit sein, ekklesiale Formate zu schaffen, die aus der Lebenswelt des „Prekären Milieus“ herauswachsen und seine Prägung berücksichtigen?

Die Veranstaltung soll im nächsten Jahr an anderer Stelle (vrsl. Heilbronn) wiederholt und weiter geführt werden. Auf der Homepage der Denkfabrik erscheint nächste Woche ein zusammenfassendes Interview.

(Vgl. zum Thema Prekäres Milieu“ und Kirche auch den Text im Download-Bereich der Homepage heinzpeter-hempelmann.de zum Prekären Milieu).

 

Kurs: Kirche und Milieu

Wie Kirche und Christen von der Lebensweltperspektive profitieren können

Unsere Gesellschaft säkularisiert und segmentiert sich zunehmend. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Kirche. Auch in ihr finden sich die unterschiedlichsten Lebenswelten.

Die Segmentierung von Gesellschaft und Kirche stellt vor enorme Kommunikationsherausforderungen. Milieus stellen eigene Lebenswelten dar. Sie sind durch tiefgehende Schranken von anderen getrennt. Oft dominiert in einer Gemeinschaft ein bestimmtes Milieu, das andere ausgrenzt. Der Kurs hilft, die Probleme zunächst zu identifizieren, und leitet in durchgehendem Praxisbezug zu Lösungen an.

Veranstalter:        

Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung

Zeitraum:  

Beginn 4.April 2017 um 12.30 (Mittagessen)
Ende 6. April 2017 um 17.00

Ort:          

Evangelische Hochschule Tabor, Dürerstraße 43, 35039 Marburg

Referenten:

Peter Martin Thomas, Leiter der SINUS-Akademie,
Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, wiss. Direktor von Tangens

Kosten:                      

150 € für Verdiener

80 € für Studierende

50 € für Nicht-Verdiener

 

(ohne Übernachtung und ohne Mahlzeiten, Mahlzeiten können am Veranstaltungsort in der Studien- und Lebensgemeinschaft gebucht werden)

Anerkennung:          

-für Studierende auf Wunsch Bescheinigung über erbrachte Studienleistungen (optional: Leistungsnachweis)

-Teilnahmebescheinigung für den hochschulzertifizierten Tangens-Kurs religiöse Kommunikation in der Postmoderne

Anmeldungen   

werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Anmeldungen an Zacharias.Shoukry@tabor.de oder auf http://eh-tabor.de/de/termine/kirche-und-milieu

 

Kurs: Milieusensible Gemeinde- und speziell Jugendarbeit

  • 18.-20. Oktober 2016
  • Tagungsort Marburg, Evangelische Hochschule Tabor
  • Programm:
    1. Einführung in die Lebensweltforschung und das SINUS-Milieu-Modell
    2. Grundanliegen einer milieusensiblen Gemeinde- und Jugendarbeit
    3. Die Lebenswelten Jugendlicher: Einsichten der SINUS-Jugendforschung und der Shell-Studie, Konsequenzen für die Arbeit mit Jugendlichen
  • Referenten: Peter Martin Thomas, Leiter der SINUS-Akademie, Diplompädagoge, Supervisor, Organisationsberater; einer der Fachleute, die die SINUS-Jugendstudien verantwortet haben; Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, Religionsphilosoph, wiss. Direktor des Tangens-Institutes und wissenschaftlicher Berater der Studie „Evangelisch in Baden und Württemberg“
  • Kosten: 180€ Kursgebühr
  • Akademische Validität:
    • Im Rahmen eines MA-Studiums an der EHT werden unter Voraussetzung entsprechender begleitender akademischer Leistungen 2 ECTS anerkannt;
    • Anerkennung im Rahmen des hochschulzertifizierten Kurses „Religiose Kommunikation in der (Post-)Moderne“
  • Veranstalter: Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung
  • Unterbringung und Verpflegung kann an der Evangelischen Hochschule Tabor selber gebucht werden. Information & Anmeldung: Shoukry@tabor.de (Der Kurs findet statt, wenn mindestens 5 Anmeldungen vorliegen.)
  • Anmeldefrist bis zum 18. September 2016.

Wie kann Kirche Ehrenamtliche gewinnen?

Wie kann Kirche Ehrenamtliche gewinnen?

Zu dem anspruchsvollen Fortbildungsprogramm, dass die beiden südwestdeutschen Kirchen in Baden und Württemberg in Verbindung mit der SINUS-Akademie (Peter Martin Thomas) und dem Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung (Heinzpeter Hempelmann) etabliert haben, gehören neben den halbjährlich stattfindenden Multiplikatorenschulungen für Milieuberater/innen auch Studientage. Diese suchen die Lebensweltperspektive für spezielle Fragen fruchtbar zu machen.

Am 7.7.2016 fand im Forum Hohenwart eine Begegnung statt, deren Thema „Motivieren zum Ehrenamt“ neben Theologen auch „ganz normale Menschen“ und neben Schwaben und Badenern auch Interessierte von weiterher angezogen hat. Bemerkens- und berichtenswert ist aus meiner Sicht:

  • Das starke Echo zeigt, wie sehr hier den Kirchen, und wie die Aussprache deutlich machte, auch anderen gesellschaftlichen Institutionen der Kittel brennt. Einerseits funktionieren viele Bereiche in unserer Gesellschaft nicht ohne Mitarbeit von Ehrenamtlichen, andererseits wird es immer schwerer, Menschen fürs ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. Präziser gesprochen: Menschen mit den üblichen, klassischen Argumenten zu gewinnen.
  • Hier setzte die Tagung an. Kerngedanke: Die Gesellschaft differenziert sich auch hinsichtlich des ehrenamtlichen Engagements aus. Wenn wir Menschen für ehrenamtliche Mitarbeit gewinnen wollen, müssen wir ernstnehmen, wie unterschiedlich die Motivationen sind, die Menschen bereit machen, sich für den Nächsten und das Gemeinwohl einzusetzen. Die lebensweltliche Ausdifferenzierung zieht nach sich, dass Argumente, die für eine konservativ-etablierte Persönlichkeit Motiv genug sind, einen Adaptiv-Pragmatischen noch lange nicht ansprechen. Wer gewinnen will, muss die jeweilige Lebensweltlogik derer, die er gewinnen will, ernst nehmen und von ihr her denken. Dann zeigt sich, dass der benefit eben höchst unterschiedlich ist.
  • Es zeigt sich aber auch, dass schon auf der Ebene der Sprache und der verwendeten Begriffe „das Problem beginnt“ bzw. greifbar wird. Ehre und Amt gehören zum aktiven Wortschatz vieler Jüngerer einfach nicht dazu, sind vielmehr einer verschollenen, nicht mehr zugänglichen mentalen Welt. Auch der Begriff der „Freiwilligenarbeit“ löst vielfach verfehlte Assoziationen und nicht nur angenehme Konnotationen aus. MaW., das Ehrenamt für alle Milieus gibt es gar nicht, sehr wohl aber verschiedene Möglichkeiten, Menschen auf ihr Engagement für andere anzusprechen: Da stehen dann neben der klassischen Sachspende, Geldspende oder Ressourcenspende in traditionsorientierten Milieus die Bereitschaft von Expeditiven, auf dem Gemeindefest den Kirchturm hochzuklettern, von Performern, ihr Orga- und Admintalent kostenlos in ein Projekt einzubringen, bei dem sie zeigen können, was sie können; von Adaptiv-Pragmatischen, etwas zu tun, was (auch) den eigenen Kindern einen handfesten Nutzen bringt.

(Weitere Infos:

  • MDG-Milieuhandbuch 2013. Religiöse und kirchliche Orientierungen in den Sinus-Milieus, im Auftrag der MDG Medien-Dienstleistung GmbH, Heidelberg / München 2013;
  • Heinzpeter Hempelmann/ Karen Hinrichs/ Ulrich Heckel/ Dan Peter (Hrsg.): Auf dem Weg zu einer milieusensiblen Kirche. Die SINUS-Studie „Evangelisch in Baden und Württemberg“ und ihre Konsequenzen für kirchliche Handlungsfelder, Neukirchen 2015 [Kirche und Milieu Bd. 2], 131-140)

 

Gebet und kultureller Wandel

In der letzten Beilage „Christ und Welt“ der Wochenzeitung DIE ZEIT (2016/31) findet sich ein Artikel zum Thema „Erhöre uns!“ von Laura Diaz. Ihm liegt auch ein Interview mit Heinzpeter Hempelmann zu Grunde. Für mich war die Überzeugung leitend, dass vor allem die Megatrends Individualisierung und Pluralisierung sich auch auf dem Feld praktizierter Religion und im konkreten Vollzug christlichen Glaubens niederschlagen. Ritualisierte Frömmigkeit tritt in ihrer Bedeutung zurück, experimentelle, freie Frömmigkeit nimmt zu. Das Alte, ehemals Dominante verschwindet nicht völlig, wird aber zu einem Erscheinungsbild unter anderen. Religionsphilosophisch bedeutet das nicht eo ipso, dass Religion nur eine Funktion menschlichen Selbstverständnisses, Frömmigkeit eine Expression jeweiliger Befindlichkeit ist. Wir stehen vielmehr vor einem Phänomen, auf das wir schon im Alten und Neuen Testament und in der Geschichte des Christentums treffen: Vitale Religion eignet sich die wechselnden soziokulturellen Formate an und durchdringt sie. Theologisch gesprochen: Der Geist Gottes verwandelt sich die jeweiligen kulturellen Formate an, „inkarniert“ sich in sie,- nicht ohne sie auch zu verändern. Man muss dann nicht sofort „Abfall“, „Verfall“, „Verlust des Christlichen“ rufen, wenn man auf solche Adaptionsprozesse trifft, sondern kann diese auch positiv im Sinne eines zeitgemäßen Christentums deuten, das vielleicht in den Tranformationsprozessen auch wieder Ursprüngliches entdeckt und stärker unterstreicht: Gehört es nicht zum Gebet, dass es als das Allerpersönlichste zwischen mir und Gott hochindividuell und phänomenologisch demgemäß immer vielgestaltig war?

Milieuunterscheidung in der Telefonseelsorge?

Milieuunterscheidung und Telefonseelsorge –
macht das Sinn? Lebt die Lebensweltforschung und – sensibilisierung nicht davon, daß man die Menschen, die outfits, die Wohnzimmer, die Lebenswelten sieht, die man unterscheiden will, um besser kommunizieren zu können? Genauso habe ich auch gefragt, als ich von einer großen regionalen Telefon-Seelsorge eingeladen wurde, einen Studientag zum Thema zu gestalten. Das Treffen, bei dem ich selber sehr viel gelernt habe, brachte ein mehrfaches Ergebnis:
(1) Milieuforschung und Milieuunterscheidung kann auch da helfen, wo man es zunächst nicht erwarten würde. Die Differenzierung verschiedener Lebenswelten macht auch da Sinn, wo man die Menschen, mit denen man spricht, nicht vor sich sieht. Das Kommunikationsverhalten von Menschen, ihre Sprache und Artikulation, ihr Wortschatz und ihre Tonalität ist ja nicht unabhängig von ihrer Lebenswelt, sondern Teil ihrer lebensweltlichen Prägung. Es gilt das biblische Wort: „Deine Sprache verrät Dich!“ (Mt 26,73). Die Sprechweise kann gepflegt und koordiniert oder ungepflegt und gebrochen, unvollständig sein, die Aussprache hochdeutsch oder mundartlich, mit regionaler Prägung, der Wortschatz kann groß sein oder eher beschränkt; wir finden subkulturelle Semantiken oder ausgeprägtes „Denglish“. Auch die Themen und Anliegen schlagen sich in den beherrschenden semantischen Feldern (Normen, Geld, Beziehungen etc.) wieder. Sprache und Redeweise, die Art und Weise der Kommunikation – all das läßt ziemlich präzise Rückschlüsse auf die jeweilige Lebenswelt der Anrufer zu. Eine solche Zuordnung hilft aber umgekehrt, mit dem Gegenüber besser, weil angemessener zu kommunizieren. Erwartet mein Gegenüber Trost oder Ratschläge, ist er selber schlau und will nur jemanden, der ihm zuhört; will er oder sie diskutieren oder ist die gängige Spiegel-Methode Fehl am Platz, weil jemand sich danach sehnt, auch einen vergewissernden Impuls zu bekommen?
(2) Gerade die Reflexion der Kommunikationsprozesse machte dann deutlich: Auch die Milieuzugehörigkeit der Mitarbeiter/innen der Telefon-Seelsorge (= TS) ist von Belang. Wir stoßen durch unsere mitgebrachten Einstellungen und Konzepte, um von den Distinktionsschranken und Ekelgrenzen ganz zu schweigen, sehr schnell an unsere eigenen Grenzen. Immerhin erlaubt es die Milieuperspektive, diese zu artikulieren und dann ggf. auch Gespräche zu delegieren.
(3)  Und noch ein letztes, wie ich finde ebenso interessantes wie hilfreiches Ergebnis: Es gibt Milieus, die den Service der Telefon-Seelsorge in Anspruch nehmen, und solche, die in der Kommunikation der TS kaum vorkommen. Will TS ihre Reichweite erweitern, müßte sie darüber nachdenken, ob sie vielleicht auch in andere, alternative Medien vorstößt. Der Gebrauch des Telefons ist heute für viele nicht mehr das Medium der Wahl. Telefon-Seelsorge in social media, in anonymen chat-rooms, über Facebook und Whatsapp. Ist das ein Desiderat für einen segensreichen und notwendigen Service, der zukunftsfähig bleiben will?

Erste akademische Verwertung der Mentalitätendeklination – Eine Überprüfung der Reichweite des Willow-Creek-Leitungskongresses in Leipzig (2014)

Jan Dück hat in seiner Magisterarbeit „Den Postmodernen ein Postmoderner? Eine kritische Untersuchung des Willow-Creek-Leitungskongresses aus Sicht der drei Basismentalitäten“  am IGW die mentale Unterscheidung von prämodern-traditionsorientiert, modern-kritisch und postmodern-pluralistisch aufgenommen, um die Reichweite zentraler Verkündigungs- und Theologie-Inhalte der Willow-Creek-Bewegung zu analysieren. Wir dokumentieren eine Zusammenfassung des Verfassers:

Den Postmodernen ein Postmoderner?

In der IGW-Abschlussarbeit wurde der Willow Creek Leitungskongress 2014 aus Sicht der drei Basismentalitäten nach Heinzpeter Hempelmann untersucht.

Im ersten Teil der Arbeit werden auf Basis des Buches Prämodern, modern, postmodern – Warum ticken Menschen so unterschiedlich? die allgemeinen und speziell christlichen Überzeugungen der einzelnen Mentalitäten dargestellt. Anhand dieser Darstellung wurden Kriterien für die Kongressvorträge in Form von Thesen formuliert. Im zweiten Teil der Arbeit untersuchte der Autor insgesamt fünf Vorträge von Bill Hybels, Michael Herbst und John Ortberg auf diese Thesen hin. Nach einer eingehenden Analyse im Kontext der drei Basismentalitäten wurde die Validität der Thesen bewertet und daraus Empfehlungen für zukünftige Kongresse abgeleitet.

Die Hauptthese erwies sich dabei als richtig: Die Vorträge auf dem Willow Creek Leitungskongress in Leipzig sprechen am ehesten ein prämodernes und nur teilweise ein modernes Klientel an; postmoderne Christen aber werden nicht erreicht. Zu diesem Ergebnis kam der Autor mit Hilfe von acht Unterthesen, die sich an den allgemeinen und speziell christlichen Überzeugungen der Basismentalitäten anlehnen.

Die Empfehlungen für zukünftige Kongresse lauten in Kurzform:

  • Öffnung für Wahrheitspluralismen unter Berücksichtigung von Joh 14,6
  • Neubetonung von Lebensfreude aus dem Evangelium heraus
  • Berücksichtigung und Wertschätzung alternativer christlicher Glaubensformen
  • (digitale) Vernetzung und Förderung des Austausches als Beitrag zu mehr Vielfalt
  • Erweiterung des Kongressangebotes im Hinblick auf verschiedene Gotteszugänge
  • Größere Abwechslung in der Referentenauswahl und mehr Erfahrungsberichte
  • Erweiterung des ekklesiologischen Verständnisses um postmoderne Aspekte, Förderung von Diskussion und Reflektion der Kongressinhalte
  • Mission als unaufdringlichen Akt leben lernen

Der entscheidendste Anknüpfungspunkt an diese IGW-Abschlussarbeit ist die Erarbeitung bzw. Entdeckung einer vierten, evangeliumsgemäßen Mentalität.

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