Wahrheit in Zeiten von Moderne, Prämoderne, und Postmoderne

Der folgende Aufsatz ist eine Antwort auf H. Seuberts Replik zu „Faktisch, postfaktisch, postmodern?“:

Warheit in Zeiten von Moderne, Prämoderne und Postmoderne

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Rechtspopulismus und radikale Religion

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen radikaler Religion und Affinität zur AfD? Die Studientagung präsentiert Material, rekonstruiert ein prämodern-traditionsorientiertes Mindset als Lösungsansatz und fragt schließlich, wie evangelische Kirche mit Rechtspopulismus — auch und gerade unter ihren engagierten Gliedern — umgehen soll.

Referenten:

  • Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, Wissenschaftlicher Referent für Fragen der Religionssoziologie und Lebensweltforschung im OKR der Evangelischen Landeskirche in Württember, Professor an der Evangelischen Hochschule Tabor, Marburg
  • Dr. Gernot Meier, Pfarrer, Sozialwissenschaftler, Studienleiter Evang. Akademie Baden, Weltanschauungsbeauftragter
  • Dr. Martin Reppenhagen, Dekan
  • Leitung: Uwe Roßwag-Hofmann, Pfarrer, Gemeinde- und Organisationsberater

Veranstaltungsort und -zeit: Forum Hohenwart, 4. Mai 2018 (9.30-17.00)

Anmeldung unter:

https://www.hohenwart.de/bildung/veranstaltung/rechtspopulismus-und-radikale-religion-nr-111-18/

Sollte die Teilnahme an den Kosten scheitern, können einzelne Teilnehmende auch nach Absprache finanziell unterstützt werden.

Zum Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAfD-Logo-2017.svg ; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/48/AfD-Logo-2017.svg ; Attribution: By Unknown / Alternative für Deutschland [Public domain], via Wikimedia Commons

Glaube, Gott, Gewalt (2018)

Macht der Glaube an Gott intolerant? Verführt Religion zu Gewalt? Wie tolerant kann Religion eigentlich sein? Und wie verhalten sich eigentlich Wahrheit und (Nächsten-)Liebe als zwei religiöse Zentralwerte zueinander?

Kein Thema ist aktueller, kaum eines bedrängender. Wenn Nachrichten immer neu berichten, wie im Namen Gottes („Allahs“) schlimmste Gewaltexzesse passieren, stellt sich die Frage, ob Religion mit ihrem Festhalten an absoluten Werten und Überzeugungen — „der Wahrheit“ — nicht gefährlich ist (U. Beck), besonders im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft und einer immer weiter zusammenwachsenden „globalisierten“ Weltgesellschaft.
Unsere Themen:

  • Die Logik monotheistischer Religionen und ihr Gewaltpotential
  • Toleranz in Christentum, Islam und Buddhismus
  • Gewalttexte in Bibel und Koran: Auslegung, Wirkung, Fragen der Hermeneutik
  • Brauchen wir eine „schwache Theologie“: zur gewaltfreien Kommunikation des Evangeliums

 

Unsere Referenten

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  • Dr. Friedmann Eißler, Pfarrer, promovierter Theologe, Referent bei der Evang. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, zuständig als Fachreferent für „Islam und andere nichtchristliche Religionen, neue religiöse Bewegungen, östliche Spiritualität und den interreligiösen Dialog“. Er ist einer der führenden Islamkundler im Bereich der EKDund darüber hinaus.

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  • Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, wiss. Referent für Fragen der Religionssoziologie und Kulturhermeneutik beim Oberkirchenrat der Evang. Landeskirche in Württemberg; Direktor des Tangens-Institutes
Veranstalter Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung
Zeitraum Beginn 10. April 2018 10.00 Uhr

Ende 11. April 2018 14.00 Uhr

Ort Forum Hohenwart

Schönbornstraße 25

75181 Pforzheim

Bescheinigung – für Studierende auf Wunsch Bescheinigung über erbrachte Studienleistungen

– Teilnahmebescheinigung für den hochschulzertifizierten Tangens-Kurs Religiöse Kommunikation in der Postmoderne

Anmeldung werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Anmeldung und Fragen per Formular über https://www.eh-tabor.de/de/termine/glaube-gott-gewalt-2018 oder an Zacharias.Shoukry@tabor.de oder direkt beim Forum Hohenwart https://www.hohenwart.de/bildung/veranstaltung/glaube-gott-gewalt-nr-112-18/

Sollte die Teilnahme an den Kosten scheitern, können einzelne Teilnehmende auch nach Absprache finanziell unterstützt werden.

Menschen interessieren und gewinnen

Wie gestalten wir unsere kirchlichen/ gemeindlichen Angebote so, dass sie passen und Menschen ansprechen?

In diesem Kurs greifen wir auf das Wissen und die Einsichten der Milieuforschung zurück. An Hand konkreter Beispiele wollen wir Fragen behandeln und beantworten wie:
• Welche Zielgruppe wollen wir ansprechen? Was sind ihre Merkmale? Worauf müssen wir achten? Was sind mögliche Brücken und was sind womöglich Barrieren?
• Auf welche Themen gehen wir zu und wie formuliere ich sie ansprechend?
• Welche Orten kommen in Frage und welche nicht?
• Was ist die beste Uhrzeit?
• Über welche Medien gehen wir am besten, um die fokussierte Zielgruppe zu erreichen?
Jede/r hat die Möglichkeit, konkrete Projekte anzumelden, die dann im Kurs – nach einer praxisnahen Einführung in die Milieuforschung – behandelt und für die konkrete Ratschläge erarbeitet werden.

Unsere Referenten

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  • Ute Scheifele und Arne Gigling, Unternehmensberater und erfahrene Praktiker im Umgang mit der Milieuperspektive; sie beraten die Ev. Kirche in Württemberg in der praktischen Umsetzung der Lebensweltforschung

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  • Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, wiss. Referent für Fragen der Religionssoziologie und Kulturhermeneutik beim Oberkirchenrat der Evang. Landeskirche in Württemberg; wiss. Direktor des Tangens-Institutes

Veranstalter
Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung

Zeitraum
Beginn 15. Februar 2018 10.00 Uhr
Ende 17. Februar 2018 Abschluss mit Mittagessen

Ort
Stuttgart, konkreter Tagungsort wird noch bekannt gegeben

Kosten
90 € Kursgebühr, ermäßigter Beitrag 50 € auf Anfrage
optional: 40 € Verpflegung (alles außer Frühstück)
Übernachtung organisiert jeder selbst

Teilnahmebescheinigung
– für Studierende auf Wunsch Bescheinigung über erbrachte Studienleistungen
– Teilnahmebescheinigung für den hochschulzertifizierten Tangens-Kurs Religiöse Kommunikation in der Postmoderne

Anmeldung werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Der Kurs findet statt, wenn mindestens zehn Anmeldungen vorliegen. Informationen & Anmeldungen bis spätestens 01.02.2018: Zacharias.Shoukry@tabor.de oder unter https://www.eh-tabor.de/de/termine/menschen-interessieren-und-gewinnen-kirche-und-milieu-2

 

Kurs: Glaube, Gott, Gewalt – Muss sich unser Bild von Religion verändern?

Macht der Glaube an Gott intolerant? Verführt Religion zu Gewalt? Wie tolerant kann Religion eigentlich sein? Und wie verhalten sich eigentlich Wahrheit und (Nächsten-)Liebe als zwei religiöse Zentralwerte zueinander?
Kein Thema ist aktueller, kaum eines bedrängender. Wenn Nachrichten immer neu berichten, wie im Namen Gottes („Allahs“) schlimmste Gewaltexzesse passieren, stellt sich die Frage, ob Religion mit ihrem Festhalten an absoluten Werten und Überzeugungen – „der Wahrheit“ – nicht gefährlich ist (U. Beck), besonders im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft und einer immer weiter zusammenwachsenden „globalisierten“ Weltgesellschaft.

Unsere Themen
• Die Logik monotheistischer Religionen und ihr Gewaltpotential
• Toleranz in Christentum, Islam und Buddhismus
• Gewalttexte in Bibel und Koran: Auslegung, Wirkung, Fragen der Hermeneutik
• Brauchen wir eine „schwache Theologie“: zur gewaltfreien Kommunikation des Evangeliums

Unsere Referenten
• Dr. Friedmann Eißler, Pfarrer, promovierter Theologe, Referent bei der Evang. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, zuständig als Fachreferent für „Islam und andere nichtchristliche Religionen, neue religiöse Bewegungen, östliche Spiritualität und den interreligiösen Dialog“. Er ist einer der führenden Islamkundler im Bereich der EKD und darüber hinaus.
• Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann, wiss. Referent für Fragen der Religionssoziologie und Kulturhermeneutik beim Oberkirchenrat der Evang. Landeskirche in Württemberg; Direktor des Tangens-Institutes

Veranstalter
Tangens-Institut für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung

Zeitraum
Beginn 19. Juni 2017 10.00 Uhr
Ende 21. Juni 2017 Abschluss mit Mittagessen

Ort
Zollernstraße 68
75328 Schömberg

Kosten
Tagungsbeitrag 90 €,
ermäßigter Beitrag 50 € auf Anfrage
optional: 50 € Verpflegung (alles außer Frühstück)
Übernachtung organisiert jeder selbst – nahe gelegene Übernachtungsmöglichkeiten gibt es z. B. in den Gästehäusern Monbachtal

Anerkennung
– für Studierende auf Wunsch Bescheinigung über erbrachte Studienleistungen (optional: Leistungsnachweis)
– Teilnahmebescheinigung für den hochschulzertifizierten Tangens-Kurs Religiöse Kommunikation in der Postmoderne

Anmeldung
werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Der Kurs findet statt, wenn mindestens zehn Anmeldungen vorliegen. Informationen & Anmeldungen bis spätestens 01.06.2017: Zacharias.Shoukry@tabor.de